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Nur zur Probe

kleine Box in Teebeutel- Schachtel-Größe
Glaubt man diesem Produkt einer süddeutschen Bahnhof-Apotheke, ist es tatsächlich möglich, nur zum Probieren schwanger zu werden. Endlich können die wirklich drängenden Fragen des Lebens vorab beantwortet werden: "Mag ich vielleicht doch eingelegte Gurken?" "Werden meine Brüste wenigstens für neun Monate so groß, wie mein Freund sie sich immer wünscht?" "Ist Monate langes Brechen auch ohne Finger-im-Hals möglich?" "Zahlt die Apotheke die Alimente, wenn die Schwangerschaft nicht weg geht?"
Auch von der leyenden Albrecht-Tochter kann man Beifall für diese innovative Idee erhoffen. Ihr Lebenstraum, verhütungslosen Sex zum Breitensport auch in höheren Kreisen zu machen, kann nun Realität werden. Für nur 8,50 € könnte ihr verarmender akademischer FreundeskreisLieblingsklientel den Ernstfall proben. Spart das doch die sonst hinterher bei Nichtgefallen nötigen in der Summe millionenschweren Steuerentlastungen.
Wie frau allerdings von Schwangerschaftstreifenöl, Entspannungsbad, Dammmassageöl und Geburtsöl schwanger werden soll und ob das Ihm soviel Spaß macht wie echter Sex, bleibt ungewiss.

Platz!

Heute einen kleinen Ausflug auf einen ehemaligen (glaube ich, geschossen hat keiner) Truppenübungsplatz gemacht. U.a. in Begleitung eines munteren Hundes samt Besitzerstochter. Nichtüberraschender Weise waren wir so gar nicht die einzigen Hundesausführer dort. Interessant: Beliebige Hundeerziehungsfernsehsendungen scheinen tatsächlich ihre Berechtigung zu haben. So richtig Chef ist kaum einer gegenüber seinem Hund.


Vergessenes Spielzeug.
Nett anzusehen.
Der will nicht spielen. Scherz. Is'n Netter.


Einkaufen

Welches Gericht das werden sollte?
Beim samstäglichen Bummeln durch die Innenstadt ließ ich mich von der EINEN™ zum Hosekaufen überrumpeln. Na gut, es wurden zwei nicht-so-bekannten-Marken-Hosen zum Preis einer bekannte-Marke-Hose. Gutes Geschäft. Der Verkäufer Herr Bl*se verabschiedete uns mit den Worten "Ein Merci und Adieu!". Sein Erscheinungsbild samt Sprachmelodie entsprachen perfekt allen Vorurteilen. In der Umkleidekabine fand sich dieser Einkaufszettel.

Klickt aufs Bild und schaut euch den Monitor oben rechts an.
Faszinierend war der Besuch in der Apotheke. Dieser Laden in Mitten einer Passage in der Innenstadt hat offensichtlich ein Lager, in dem rechnergesteuert über ein Transportsystem die Medikamente automatisch aus den Regalen zum Verkaufstresen gelangen. Dass der Laden brummt, erlebt man bei jedem Besuch. Und vor Kurzem wurde die Verkaufs- und Beratungsfläche mal eben mindestens verdoppelt. Dass sich eine solche Automatisierung aber in so einem kleinen Rahmen lohnt, erstaunt. Zumindest im Verkaufsraum wimmelt es aber vor Angestellten.

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