Mist, musste ja irgendwann mal passieren. Mir wurde ein Staffelholz zugeworfen. Von Geografitti. Und dann noch gesietzt. Danke, nett. Leider (für den Werfer) kann ich die Dinger nicht leiden: Worte mit -chen sind mir Suspekt (vom Bröt- mal abgesehen). Kettenbriefe mag ich nicht. Die Dinger erinnern mich an R*senstolz und Stofftiere im Auto, an paarweise getragene rot-blaue Allwetterjacken. Ich lass' das Holz also in der Biotonne verschwinden. Na ja, wenigstens ein Ding, das ihr(!) nicht von mir wusstet.
Die Suche nach "ich hasse Stöckchen" bringt übrigens viele inkonsequente "aber" zu Tage. Pah.
In der Stadt wurde vor Kurzem mit viel Tamtam ein altes Parkhaus neu eröffnet. Es wurde erweitert und die Ein- und Ausfahrt wurde verlegt. Am Anfang muss man jetzt eine gefühlt mehrere hundert Meter lange betonverkleidete Schnecke hinauffahren. Empfindliche Naturen greifen zur Tüte (die überraschenderweise nicht da ist, ist ja kein Flugzeug, so ein Auto).
Wählen sie doch einfach zwischen lila, lila und lila (hier wirken die Farben nicht so ähnlich). Außerdem hat jede Farbe zwei versetzte Ebenen (Ein Klick auf's Bild zeigt es groß).
Anschließend wir man in die neuen und alten Parkebenen geführt. Trotz zahlreicher Schilder ist es uns nicht gelungen, die Ebenen systematisch abzufahren. Ein solches unlogisches System von Auf- und Abfahrten mit Sperr-, Einbahnstraßen- und Stoppschildern ist mir noch nicht begegnet. Ein freier Platz ward trotzdem gefunden. Memmen wie wir sind, schauen wir auf die Farbmarkierung der Ebene, um unseren Parkplatz wieder finden zu können. "Lila" merken wir uns. Nachdem wir die Innenstadt mit unseren Einkäufen beglückt hatten, der Parkschein bezahlt war, schauten wir im Treppenhaus auf diese Tafel:
Ich mag dieses Volk. Immerhin hatten sie mal richtige Revolutionen. Das prägt sie bis heute. Und so gibt es in Frankreich die FFMC, übersetzt etwa die "Vereinigung der französischen Motorradfahrer in Wut". Und diese Vereinigung ruft laut Bikes in the fast lane am 27. zum Protest in Paris auf. Alle Motorzweiradfahrer sollen an dem Morgen rund um das Rathaus ordnungsgemäß parken. Auf normalen Vierradparkplätzen. Anschließend gibt es eine gemütliche Tour durch die Stadt. Denn ein Angestellter der Stadtverwaltung will alle Nicht-Fahrräder von den Bürgersteigen verbannen. Bisher wird das wohl geduldet / ist das wohl erlaubt, es sind halt nicht genug Plätze für alle zum Parken da. Bitfl profezeit ein Verkehrchaos.
Trotz intensiver Suche habe ich auf den Seiten der FFMC übrigens nichts dazu gefunden. Wird doch kein Hoax sein...
Gleicher Ort, Mittags, eine Woche später. Der Orkan ist noch gar nicht richtig da. Trotzdem waren auf 300m schon 10 Opfer zu entdecken. Sie alle ragten fein säuberlich entsorgt aus diversen Mülleimern heraus.
Ich bin gespannt, ob es Opfer unter den Nachrichtenbeschaffenden geben wird. Anlässlich des seit Jahren best angekündigten Unwetters berichten sie bereits jetzt ausgerechnet von Inseln, Bergen und Häfen. Zur besten Sendezeit am Abend werden Orkan und Einschaltquoten ihren Höhepunkt haben. Der Satz im Vorfeld "Wir wollen hoffen, dass es glimplich ausgeht" ist natürlich unverbindliches Betroffenheitsgewäsch.
Heute Mittag in der Stadt nebenan (s.o.) und hier heute Abend ist übrigens alles nett, kaum Regen, etwas Wind. Internet, Fernsehen und Radio erzählen etwas anderes. Hm.
Nachtrag: Mittlerweile pustet es doch ganz gut und es blitzt und donnert. Draußen fliegen wieder die Weihnachtsbäume umher, die vor Tagen an den Straße abgelegt wurden und auf die Entsorgung harren. Die ersten Dummnachbarn stellen auch schon ihre Mülltonnen für morgen früh raus. Argl.
Wie schnell alles zu Ende sein kann, musste dieser Regenschirm erfahren. Er war der Einzige, der sich heute Mittag allein und mittig in der Fußgängerzone einer kleinen Stadt aufhielt. Damenlos, zerstört, seiner Funktion beraubt und triefend nass. Seine Artgenossen schafften es wohl besser, ihre sich an Ladenfronten entlang eilenden Besitzer zu beschützen.
SpOn widmet sich mal wieder einem Moppedthema. Und sie machen sich offengelesen Sorgen um unsere Ohren. Um zu laute Windgeräusche unter unseren Helmen geht es. Natürlich müssen, wie bei allen Lärmthemen in der Mainstreampresse, mal wieder dicht vorbeifliegende Düsenjets als Vergleichwert herhalten. Kennt ja schließlich jeder. Aber sonst ist der Artikel ganz passabel. Dass Windschilder nicht immer eine Verbesserung bringen müssen und dass es auf nackten Maschinen recht ruhig zugehen kann, wird erzählt. Und das nicht jeder Helm auf jedem Mopped gleich laut/leise ist.
Im letzten Sommer hatte ich mein Windschild mal abgebaut. War Klasse: mehr Lüftung und weniger Lärm. Und falls ich doch mal eine längere Dosenbahn-Etappe fahre (sehr selten), benutze ich die MotoSafe-Stöpsel aus dem SonicShop. Beide Maßnahmen sollen übrigens nicht ganz legal sein, aber, was solls.
Dieser Artikelanreißer erschien heute morgen auf der Titelseite einer lokalen Zeitung (nein, nicht die, eine andere) hier aus der Gegend. Bewundernswert ist die Konsequenz, mit der der Tippfehler durchgehalten wurde. Der Artikel selber war OK und das Hobby war richtig benannt. Allerdings war er auf Seite 7 abgedruckt...
Beim lesen/ansehen eines Artikels über moppedfahrende Frauen in Indien im Motorrad-Blog, viel mir ein, dass ich mal eine Sendung über ungewöhnliche Hotels gesehen hatte. Darin kam ein von Deutschen geführtes Hotel auf/in(?) Goa vor, das unter anderem geführte Touren mit Enfields anbietet. Nach längerem Suchen habe ich es gefunden: Das Casa Tres Amigos. Ich kenne den Laden nicht näher, aber wer einen "alternativen" Urlaub mit der lustvollen Verschwendung von Rohstoffen verbinden möchte, könnte dort fündig werden.