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Bremen ignoriert Krafträder. Das ist kurzsichtig.

Fahrradfalschparker in Schweden

Der Bremer Senator für Umwelt, Bau und Verkehr (mir scheint der Zuschnitt der Resorts etwas schizophren) arbeitet daran, wie die Verkehre der Zukunft im Land Bremen aussehen können. Genannt wird das ganze „Verkehrsentwicklungsplan 2025“. Ich habe in den bisher veröffentlichten Dokumenten herumgelesen, darin aber kein Wort zu Krafträdern verschiedener Art gefunden.

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Stadtmusikantenbilder

Am Wochenende habe ich eine kleinen Führung durch die Bremer Altstadt (Marktplatz, Böttcherstraße und Schnoor) veranstaltet.


Dabei habe ich Fotos aller Skulpturen der Stadtmusikanten gemacht, die mir über den Weg liefen.

Stadtmusikanten von Gerhard Marcks

Die Stadtmusikanten von Gerhard Marcks.

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Motorradkunst

Bei „buten un binnen“, einem regionalen Magazin, gab es heute Abend einen Beitrag über Thomas und Thomas von der Künstlergemeinschaft Doppelpack. Die Jungs gestalten auch Moppeds. Treffpunkt mit Motorradkino und Customizing-Werkstatt ist eine 1.000m² Halle im ersten Stock eines Speichers im Hafen.
Ob man da auch mit einer zu strippenden Alp auftauchen kann? Immerhin habe ich schon den Gepäckträger demontiert und kleine Blinker montiert. Wenn das kein Einstieg in die Szene ist…

Spätherbst

keine AngabeDie Nordwestbahn übernimmt regionale Strecken der Deutsche Bahn im Bundesrandgebiet in der Metropolregion, das Ganze wird Regio-S-Bahn genannt und stolz von der (vermutlich selten damit fahrenden) Politik präsentiert. Gleich am zweiten Tag geht es wie immer weiter: Verspätung, keine Information und wenn doch, dann nur in den Zügen durch unverständliche Lautsprecher. Keine Verspätungsangaben auf den Übersichtstafeln im Bahnhof oder im Netz (das kann ja sogar die DB). Aber nach Jahren der Planung kommt die reale Pseudo-S-Bahn wohl etwas überraschend für so etwas. S-Bahn heißt für mich gleichmäßige Vertaktung. Pseudo-S-Bahn deshalb, weil es die Fahrplaner geschafft haben, drei Züge in einer Richtung innerhalb von 12 Minuten fahren zu lassen. Vorher waren es immerhin 21 Minuten. Jetzt also 48 Minuten Pause. Theoretisch, denn vielleicht werden die heutigen Verspätungen ja in einem Jahr zur Regel. Und sogar die lokalen Busunternehmen haben Probleme, ihre Fahrpläne daran anzupassen.

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Von Steinen und Mächten

Ein Bagger nimmt das Pflaster des Sterns hoch, Asphalt folgt. Unser Albtraum.

Heute Nacht beginnen Am Stern nebenan die lange angekündigten Bauarbeiten. Neuer Straßenbelag, kein Pflaster mehr (protestlos) und eine seltsame Pufferzone zwischen motorisierten und pedalbetriebenen Fahrzeugen. Ich dachte, die Erkenntnis, dass das Trennen von Verkehrsteilnehmern der falsche Weg zu mehr Verkehrssicherheit ist, hätte sich schon rumgesprochen. Aber Wissen geht halt verloren, die Kreationisten sind ein Beleg dafür. Die Auswirkung der halben Vollsperrung bemerken wir schon jetzt: Verwirrte Autofahrer suchen sich durch unsere holperige Wohnstraße ihren nächtlichen Weg.

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Ärger mit dem Pflasterkataster

Mehr zufällig haben Bewohner unserer Richard-Wagner-Straße in Bremen mitbekommen, dass schon Ende dieses Monats mit der Sanierung des Abwasserkanals begonnen werden soll. Neben den monatelangen Unannehmlichkeiten einer Baustelle soll dabei das uralte Kopfsteinpflaster gegen schlichten Asphalt getauscht werden. Die Bewohner wehren sich dagegen.

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Versammeltes I

Immer wieder passiert es mir beim Schrauben, dass irgendwas nicht geht wie gedacht, ich etwas anderes vorher abschrauben muss, das wiederum nicht ohne Probleme abgeht, ich dabei entdecke, dass da überraschend noch was ganz anderes geflickt werden muss und ich so zum Lösen des ursprünglichen Problems an dem Tag gar nicht komme. So heute. Die neue Alte aka „Sänfte“ steht nun arg demontiert rum und hofft auf neue Teile und Eingebungen meinerseits. Dafür ist die Kleine bereit für die Hauptuntersuchung und die alte Alte aka „Öldurst“ trägt mich brav und ölsaufend durch die Gegend.

Apropos Gegend: Habe heute in der großen Stadt ein klasse Cross- und Endurogelände gefunden. Mittenmang im Hafen bei der Mövenkolonie. Wohl nur am Wochendende nutzbar (mit Baufahrzeugen messe ich mich ungern) und leider am Zuweg zum Anleger von Z*ll und P*lizei. Aber für eine Viertelstunde Spaß reicht es.

Warum AUSGERECHNET heute dreikommazwei SPANISCHE EUROS in meinem Portmonnaie sind? Keine Ahnung, aber es waren noch mehr deutsche Euros drin (alles nur Münzen). Das vermeindlich schlechte Omen wurde somit zu einem guten.

Geschichte im Vorbeigehen

Das steinerne Kreuz.
Die steinerne Inschrift.
Den Namen habe ich im Vorbeigehen oder -fahren schon mal wahr genommen. Aber erst heute hat DIE EINE™ entdeckt, dass dieser plakative Straßenname der Realität entspricht. In der Straße Beim Steinernen Kreuz im Viertel steht nämlich genau das, ein (großes) steinernes Kreuz. Keine Ahnung, warum wir das noch nie gesehen haben. Darunter liegt ein Stein mit einer Inschrift, die von der Hinrichtung eines Bürgermeisters erzählt. Das Netz weiß mehr: 1430 wurde Johann Vasmer wegen vermeindlichen Hochverrats hingerichtet. Seine Familie kämpfte erfolgreich um seine Rehabilitation und errichtete 1435 das steinerne Vasmerkreuz.
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